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Uhu

 

Inhaltsverzeichnis

  1. Einleitung
  2. Sein Vorkommen
  3. Die Lebensweise
  4. Wie ernährt er sich?
  5. Die Fortpflanzung


Amerikanischer Uhu


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Einleitung

Der Uhu ist der größte unter den Vögeln der Nacht. Im Vergleich wirken die meisten Eulenarten seines Verbreitungsgebiets wie Zwerge. Er ist ein geschickter Jäger, der eine Vielzahl von Tierarten fängt. Der Uhu bewohnt verschiedenartige Lebensräume, von felsigen Wüsten bis zu Waldgebieten in gemäßigtem Klima. Er ist ein sehr geschickter Jäger, der es sogar mit Tieren von der Größe eines Fuchses aufnimmt. Er braucht zum Brüten ruhige Plätze, die er heute nur noch selten findet.
Der Uhu erreicht eine Länge von 60 bis 75 Zentimetern. Er besitzt orangegelbe Augen und auffällige Federohren. Das Rückengefieder ist dunkelbraun gemustert, die Unterseite hellbraun gefärbt. Im Flugbild erkennt man die langen, breiten, abgerundeten Flügel und den kurzen Schwanz.


Quelle: tiergaerten.de

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Sein Vorkommen

Der Uhu ist von Nordafrika und Europa (außer Westfrankreich und Großbritannien) bis in den Osten Sibiriens sowie nach Indien und China verbreitet. Er besiedelt die verschiedensten Lebensräume – von Wäldern und Wüsten bis ins Hochgebirge. In Mitteleuropa ist er meist in offenen, locker bewaldeten Lebensräumen anzutreffen. Volierenvögel - diese werden in großen Käfigen gehalten -  die zur Wiedereinbürgerung ausgesetzt wurden, besiedeln auch Städte.
Südlich der Sahara lebt der Blassuhu, dessen Größe etwa derjenigen des eurasischen Uhus entspricht. Der im tropischen Afrika verbreitete Zwerguhu erreicht eine Größe von nur knapp 40 Zentimetern. Der Amerikanische Uhu oder Virginiauhu ist mit maximal 56 Zentimetern ebenfalls kleiner als unsere einheimische Art, er ist von Alaska bis in den Süden Argentiniens verbreitet.
 

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Die Lebensweise

Der Uhu ist die weltweit größte Eulenart. Obwohl er in vielen verschiedenen Lebensräumen leben kann (siehe oben), zieht er Gebiete mit reichem Angebot an Beutetieren und Nähe von Gewässern vor. Die meiste Zeit seines Lebens verbringt er als Einzelgänger. Sein Jagdgebiet, das von 15 bis 80 Quadratkilometern reicht, wird erbittert verteidigt.
Der Uhu ist nachtaktiv und bricht kurz nach Sonnenuntergang zu seinen Jagdzügen auf. Tagsüber schläft er in Deckung entweder in Baumkronen, dichtem Gebüsch oder auf einem geschützten Felsvorsprung.
 

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Wie ernährt er sich?

Der Uhu hat einen sehr reichhaltigen Speisezettel. Er ist ein anpassungsfähiger Jäger, der seine Jagdtechniken rasch umstellen kann, wenn sich neue Nahrungsquellen auftun. Mit seinem massigen Körper kann er auch größere Tiere überwältigen. So macht er Jagd auf 110 verschiedene Säugetiere und 140 Vogelarten, darunter auch größere Vögel wie Hühner, Falken und Krähen. Seltener sind Frösche,
Insekten und Fische seine Beute.
Der Uhu jagt am liebsten über offenem Gelände, gelegentlich aber auch in dichten Wäldern und über dem Wasser. Er achtet auf jedes Geräusch, bevor er auf sein Opfer niederstößt. Er jagt auch Tiere seiner eigenen Größe. Bis zu drei Kilogramm schwere Beutetiere hat man schon im Nest dieser mächtigen Eule gefunden. In Notzeiten nehmen Uhus auch Aas (bereits tote Tiere).
 

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Die Fortpflanzung

Unverpaarte Uhumännchen stoßen weit hörbare Rufe aus ( „buho“ ), um die Aufmerksamkeit der Weibchen zu erregen. Solche Rufe beginnen schon lange vor Sonnenuntergang und dauern oft über eine Stunde. Hat sich ein Uhupaar gefunden, bleibt es lebenslang zusammen.
Das Weibchen brütet am Boden zwischen Baumwurzeln oder unter umgestürzten Baumstämmen. Freier Anflug und Störungsfreiheit sind für eine erfolgreiche Brut erforderlich. Die Brutzeit dauert fünf Wochen und das Weibchen macht es allein. Es wird dabei vom Männchen gefüttert. Auch nach dem Schlüpfen der Jungen versorgt es das Weibchen, während dieses die Jungen noch weitere vier bis fünf Wochen betreut. Nach sieben bis acht Wochen sind sie flugfähig.
Seit den siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts breitet sich diese Eulenart jedoch aufgrund von Schutzmaßnahmen und Wiedereinbürgerung allmählich wieder aus. Die Nachzucht von Uhus ist relativ leicht möglich, inzwischen jedoch unnötig geworden. In Mitteleuropa gibt es etwa
2.000 Brutpaare.
 

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von Kevin

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