Sein Name...Angeblich hat sich der Piratenkapitän den Namen Störtebeker (aus dem Niederdeutschen von „Stürz den Becher“) wegen seiner Trinkfestigkeit als Spitznamen verdient. So soll er der Sage nach einen 4-Liter-Humpen (einen ellenhohen Becher, entspricht der Größe eines Unterarmes) Bier ohne abzusetzen in einem Zug leer getrunken haben. Zum Anfang der SeiteWann wurde er geboren?Über seinen Geburtsort und seine Herkunft weiß man nichts. Möglicherweise wurde er als friesischer Häuptlings-Sohn geboren. Manche Chronisten nehmen an, dass er aus der Gegend von Verden stamme, andere sind der Meinung, dass er aus Wismar stamme. Zum Anfang der SeiteSein Leben...Störtebeker war ein deutscher Freibeuter bzw. Pirat (auch Seeräuber genannt), der die offizielle
Erlaubnis hatte, gegnerische Schiffe und Häfen anzugreifen und zu plündern.
König Albrecht von Schweden setzte die Freibeutertruppe unter Störtebeker von
1387 bis 1389 in seinem Kampf gegen Königin Margarethe I. von Dänemark ein. Nach
Beendigung des Konflikts weiteten die Vitalienbrüder
(...ist ein Ausdruck aus dem Spätmittelalter. Er stammt aus dem Französischen,
wo man zu Beginn des hundertjährigen Krieges das Kriegsvolk, welches das Heer
versorgte, "vitailleurs" nannte) ihre Kaperfahrten gegen alle auf der
Ostsee fahrenden Schiffe aus. Vor allem aber hatten sie es auf die Hanse
(Bezeichnung für im Hochmittelalter entstandene Zusammenschlüsse deutscher
Kaufleute im Ausland, die schließlich in einem Städtebund mündeten, der die
Handelsinteressen der Gemeinschaft vertrat und gegenseitigen Schutz für seine
Mitglieder bot.) abgesehen, die sie jedoch mit Unterstützung einer Flotte des
Deutschen Ordens 1398 aus der Ostsee in die Nordsee vertrieb. Als er bis 1396 noch die Unterstützung in Marienhafe und in Ostfriesland hatte, heiratete er die Tochter vom friesischen Häuptling Keno ten Broke. Durch den diplomatischen Druck der Hansestädte musste er in Richtung Norwegen fliehen, hielt sich aber weiterhin in der Nordsee auf. Im Jahre 1401 wurde er von einer Hamburgischen Flotte unter Simon von Ultrecht vor Helgoland gestellt und in der Seeschlacht nach erbittertem Kampf gefangen genommen und dann mit der "Bunten Kuh" nach Hamburg gebracht.
Am 20. Oktober 1401 wurde er mit rund 30 Gefährten auf dem Grasbrook (Insel nördlich der Norderelbe in Hamburg) durch einen Scharfrichter ([der mit der Schärfe des Schwertes richtende], ein besonderer Beruf, vollstreckte vom Mittelalter bis in das 20. Jahrhundert die Todesstrafe. Der Begriff Henker wird heute oft als Ersatz bezeichnet, obwohl ein Henker ursprünglich nur der Vollstrecker einer Hinrichtung durch "Henken" (Erhängen) war) namens Meister Rosenfeld enthauptet. Aber aus Liebe zu seinen Schiffsleuten hatte er eine Bitte: Seine Mannschaft sollte sich in Reih und Glied aufstellen. Diese Reihe wollte er dann enthauptet abmarschieren. Jene Männer, an denen er vorbeikam, sollten dann begnadigt werden. Diese Bitte wurde ihm erfüllt. Aber als seine Gefährten in Reih und in Glied standen , kam er nur bis zum elften Mann, da ihm der Henker einen Klotz vor die Füße warf und er stürzte. Der Bürgermeister hat sein Versprechen gebrochen und alle Vitalienbrüder umbringen lassen! Dies führte zur Sage vom Klaus Störtebeker. Zum Anfang der SeiteJedes Jahr spielen die "Störtebeker Festspiele" auf der Insel Rügen (Ort:
Ralswiek) ein Stück, was mit Störtebekers Leben zu tun hat. Es ist super zu
empfehlen, denn ich war schon selbst dort. Als ich in den Sommerferien dort war,
spielten sie "Das Vermächtnis". von Neslihan und Kevin |
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